Das bedeutete allerdings auch ein straffes Wochenendprogramm: Gerade mal eine Stunde nach meiner Rückkehr aus Sardinien ging es wieder los - mit der Bahn in Richtung Münster. Ankunft im Hotel Kaiserhof um Mitternacht, Frühstück gab es um 7 Uhr, der Wettkampf begann um 10 Uhr.
Nur 90 Schwimmer, davon 18 Frauen, schwammen die 4 km im Hafen von Münster - die allermeisten in Vollneos, ich in meinem armlosen, aber langbeinigen Neo und außerdem angetan mit einem UV-Shirt gegen die sengende Sonne. Apropos Sonne: Die Wassertemperatur lag laut Veranstalter bei 21 Grad, die Lufttemperaturen erreichten 30 Grad.
Die Umstellung vom sehr klaren und tragenden Salzwasser Sardiniens auf das trübe Wasser im Kanal war hart, aber ok. Die erste der vier zu schwimmenden Runden hatte ich eh etwas lockerer angehen wollen. Die dritte Runde war dann die härteste, sie zog sich wie Kaugummi. Letztlich war die Distanz aber gut zu bewältigen. Ich wär zwar gern etwas schneller geschwommen als die 1:19:30, insgesamt bin ich aber zufrieden und nächstes Jahr gern wieder dabei.
Die Strecke: 4 x hin und zurück von der Boje im Vordergrund bis
zur Boje beim Lastkahn im Hintergrund (zum Vergrößern einfach aufs Foto klicken).
Irgendwo dahinten sind Start- und Zielpunkt.
Im Wasser: Die Schwimmer über die 1 km-Distanz.
Industrieromantik trifft Partymeile:
Mittagessen nach dem Rennen im Café Sieben auf der Partymeile am Hafen.




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