Montag, 9. April 2012

Gebucht: Mein erstes Long Distance Training

Ende März 2012. Ich überlege, was ich mit den paar Tagen Resturlaub aus 2011 machen kann, die ich eigentlich längst hatte nehmen wollen. Da registriere ich eher beiläufig, dass Swimtrek einen freien Platz für ein Long Distance Training anzeigt, das eigentlich längst ausgebucht war. Long Distance heißt in dem Fall: Das Training ist auf Ärmelkanalschwimmer und Schwimmer mit Langstreckenvorhaben ähnlicher Güte ausgerichtet. Eigentlich.
Sieben Tage später: Der Platz wird immer noch als frei angezeigt. 'Jetzt oder nie', denke ich, werfe einen Blick in den Bürokalender, spreche mit den Kollegen - und schreibe kurz an SwimTrek, dass ich gern dabei wäre. Weise dabei auf meinen Trainingszustand hin und frage, ob das für diese Tour reicht. Ich hatte vor einigen Monaten diese Erfahrungsberichte einer Amerikanerin über dieses offensichtlich beinharte Training gelesen und war gar nicht sicher, ob das was für mich ist.
Keine halbe Stunde nach meiner Mailanfrage ruft SwimTrek zurück. Wenn es mir nichts ausmache, dass die meisten anderen Schwimmer sehr lange Strecken anpeilen und deshalb vermutlich langsamer schwimmen als ich (haha, langsamer als ich? Das glaube ich kaum...) und wenn ich nichts dagegen hätte, gegebenenfalls früher als die anderen das 15-16 Grad kalte Wasser zu verlassen, könne ich sehr gern teilnehmen. Macht mir alles nix aus, entscheide ich, weil die Hoffnung bleibt, dass ich es im Wasser vielleicht ja doch ähnlich lange aushalte wie die anderen.
Die Tour ist also gebucht. Derweil wächst mein Respekt vor dem Programm und noch vielmehr der vor den ungewohnt frischen Wassertemperaturen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen