| Ich bin die, die da neben der Boje grient. |
Wegen der Staffel am Folgetag wollte ich mich in Emden nicht zu sehr anstrengen müssen und hab deshalb eine für meine Verhältnisse eher kurze Strecke gewählt: 1250 Meter.
Bin also am Tag vor dem Event per Bahn hin, um abends im Kreis der Familie das EM-Viertelfinale Deutschland - Griechenland mitzugucken (und festzustellen, dass meine Nichten die reinsten Fußballexperten sind).
Am Morgen des Wettkampftages gabs dann gleich eine gute Nachricht: Knapp 20 Grad hatte das Watter im Ems-Jade-Kanal erreicht. Durchaus erträglich, zumal auf einer meiner eher kurzen Distanz. Die Sicht im Wasser war wegen irgendwelcher Schwebstoffe zwar gleich null, aber es schien ansonsten sauber und roch auch nicht.
| Und los! Der 1. Start beim 1. Internationalen Emder Freiwasserschwimmen! |
Und so war es dann auch: Schon nach gefühlten fünf bis zehn Sekunden und extrem wenig unfreiwilligem Arm-, Fuß- oder sonstigem Körperkontakt hatte ich ausreichend Platz und fing an, nach jemandem Ausschau zu halten, der ungefähr mein Tempo schwimmt - oder möglichst einen Tick schneller. Ausschau hielt ich auch nach meinen Nichten, meiner Schwester und meinen Eltern. Sie wollten am Ufer mitlaufen und mich anfeuern. Klappte auch prima. Auf dem Weg zur Wendeboje hatte ich meinen Vater im Blick - ich atme überwiegend nach links - und auf dem Rückweg den Rest der Familie. Sie hatten sich auf beide Ufer verteilt.
| Idyllischer gehts kaum... : ) |
Das Event war jedenfalls prima organisiert, die Helfer extrem zuvorkommend und die insgesamt etwa 50 Schwimmerinnen und Schwimmer gut gelaunt. Auch das Wetter spielte weitgehend mit. Und dass die Familie zum Mitlaufen und Anfeuern da war, war nochmal ein besonderes Bonbon. Sehr schön. : )
Gerne wieder und dann gern auch eine längere Strecke.
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