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| Das Motto ist Programm! |
Ein
Klassiker von SwimTrek ist die Kroatien-Tour: Hier steht Inselhopping im glasklaren Wasser Dalmatiens ebenso auf dem Programm wie ausgiebiges Küstenschwimmen entlang vieler kleiner und größerer Inseln in der Gegend um Prvic / Sibenik. Das kleine, aber feine Hotel liegt direkt im Hafen der Insel Privc, zum Boot sind es also immer nur ein paar Schritte. Zeitraubende Autofahrten zur nächsten Bucht, bei manchen anderen SwimTrek-Touren leider unvermeidbar, gibts hier deshalb nicht. Dafür gibt es aber eine kleine Besonderheit: einen Tag auf und im Fluß Krka. Eine andere Besonderheit: Die von mir gebuchte Woche trug den Zusatz "swift", was für zügig oder schnell steht. Swimtrek richtet sich damit an Schwimmer, die auch auf längeren Strecken weniger als 25 Minuten für einen Kilometer brauchen. Der Vorteil ist, dass dadurch insgesamt längere Strecken geschwommen werden können, weil die Gruppen nicht so extrem unterschiedliche Tempi schwimmen wie das bei ganz normalen SwimTrek-Reisen oft der Fall ist.
Super Sache, dachte ich mir damals beim Buchen, da kann ich mit meinen im Schnitt 18,5 bis 20 Minuten pro Kilometer (je nach Gesamtdistanz) prima mithalten und dabei trotzdem noch was von der Landschaft unter und neben mir wahrnehmen. Aber es kam anders. Ich konnte nämlich nicht mithalten, sondern schwamm buchstäblich hinterher und war definitiv die langsamste in der Gruppe. An und für sich ist das überhaupt nicht schlimm. Aber da während dieser Tour (anders als bei all meinen anderen Touren mit SwimTrek) weniger darauf geachtet wurde, dass die Gruppenmitglieder ganz nah beieinander schwammen (und deshalb auch mal aufeinander warteten oder so genannte Loopings schwammen) war ich hier immer die letzte und damit in einem Dilemma. Gefühlt jedenfalls: Wenn ich mein eigenes Tempo schwamm, mussten die anderen gezwungenermaßen doch irgendwann auf mich warten (sonst konnten unsere Guides uns nicht mehr richtig im Auge behalten). Wenn ich - für meine Verhältnisse - über die 3-4km pro Einheit dauernd zu schnell schwamm (um trotzdem nicht lange mithalten zu können), würde ich spätestens bei der Nachmittagseinheit schlapp machen. Die Flossen, die SwimTrek zur Verfügung stellte, halfen auch nicht. Sie waren zu lang und versauen damit schnell den Schwimmstil (wie ich aus Erfahrung weiß). Meine eigenen Flossen lagen im Auto, das auf dem Festland in einem Hinterhof parkte. Und ich wollte weder einen halben Tag Zeit auf der Fähre noch ca 40 Euro für ein schnelles Wassertaxi opfern, um sie zu holen. Die anderen (alle ambitionierter als ich und deshalb vermutlich auch schneller) wiederholt bitten zu müssen, alle 15 Minuten anzuhalten oder zu loopen, bis ich aufgeschlossen habe, war irgendwie auch keine Option. Und es half auch nix, dass unsere Guides sagten, dass das eine der schnellsten Gruppen sei, die sie bei SwimTrek je gesehen hätten und dass mein Abstand zu den anderen völlig im Rahmen und gar nicht sooo groß sei.
Also hab ich das Beste draus gemacht: Hab versucht, das Tempo zu erhöhen und dann zu halten. Hab auch mal zwei Einheiten geschwänzt und dafür lieber mit dem Skipper geschwatzt. Hab aber auch beschlossen, eine Swift-Tour nur dann wieder zu buchen, wenn ganz sicher ähnlich langsame Schwimmer dabei sind - oder ich deutlich schneller geworden bin. An letzterem arbeite ich seither übrigens. : )
Abgesehen davon, dass ich zu langsam war, war die Woche toll - mit einigen "alten" Bekannten aus anderen SwimTrek-Touren und vielen neuen interessanten und meist englischsprachigen Schwimmern.
Fazit: Gern wieder. Aber nicht unbedingt in einer "Swift"-Woche.
Was sonst noch interessieren könnte:
Erreichbarkeit: Da ich zwei Mitfahrerinnen und keinen Zeitdruck hatte, bin ich mit dem Auto angereist. Ging ab Wolfsburg beziehungsweise Regensburg (Übernachtungsstopp) auch ganz prima.
Wassertemperatur: etwa 20-22 Grad.
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| Direkt am Hafen: unser kleines Hotel. |
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| Unser Boot. |
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| Ab ins Wasser. |
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| Los gehts. |
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| Entspannt: Charlotte und Ines. |
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| Schöne Aussicht. |
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| Weniger schöne Aussicht: Das Wetter spielte am vorletzten Tag nicht mehr mit. |
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| Und es wurde noch schlimmer... |
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| Beachtliche Wellen - für einen Fluss: die Krka im Regen. |
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| 15 Minuten später: Aufwärmen war angesagt. Das Flussschwimmen wurde abgeblasen. |
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| Herrliches Wetter bis zum vorletzten Tag. |
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