Montag, 28. Mai 2012

Tri and Open Water Training Tips - SwimTrek

Kaum zurück in Deutschland, fand ich mich erneut im Flieger nach Malta wieder - diesmal zum schon lange geplanten Tri and Open Water Training von Swimtrek. Ich hoffte natürlich, dass die Feuerquallen in der Zwischenzeit das Weite gesucht hatten. Und um es gleich vorwegzunehmen: Ich wurde enttäuscht. Sie waren noch da und tauchten - natürlich - besonders gern dann direkt vor meinem Gesicht auf, wenn ich mal wieder beschlossen hatte, es einfach darauf ankommen zu lassen und das Schwimmen zu genießen... Aber immerhin hatte sich das Wasser von ca 14-15 Grad auf 18-19 Grad erwärmt.

Vorbereitungen: Um Schürfstellen beim Langstreckenschwimmen im Salzwasser zu vermeiden, werden gefährdete Körperteile mit Vaseline eingeschmiert.
Ich hatte trotz der Feuerquallen meinen Spaß: Die Gruppe war mit fünf  Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr klein, aber alle gut gelaunt. Letzteres galt auch für Dewi Winkle, unseren Trainer. Ein erfahrener Triathlet und Coach, der die perfekte Balance fand zwischen Urlaub und Training fand. Dass wir insgesamt nicht so viel schwimmen konnten, wie ursprünglich geplant, lag am leider zu windigen Wetter und an den Quallen...

Dewi gibt Anweisungen für die nächsten Technikübungen in der Xlendi Bucht.

Kleines Übungsrennen. : )

Und obwohl ich die eine oder andere Schwimmeinheit wegen zu vieler Feuerquallen eigenständig verkürzte oder sogar ganz schwänzte (auf dem Boot ließ es sich auch gut aushalten und faulenzen), habe ich einige Tricks und Techniken gelernt, an denen ich jetzt im Training und vor allem in meinen Events weiter arbeite.

Neu im persönlichen Technikrepertoire: Das Umschwimmen von Wendebojen in einer Kombination aus Kraul und Rückenkraul, bei der man sich um die eigene Körperachse dreht und dadurch leichter/schneller um Bojen herumkommt. Und auch das Über-andere-hinweg-Schwimmen übe ich jetzt gelegentlich. Mit dieser Technik kann man andere Schwimmer nahezu ohne Zeitverlust umschwimmen. Dazu muss man nur nahe genug neben dem anderen Schwimmer sein, dann - ähnlich wie beim Wendebojen-Trick - kurz in die Rückenlage wechseln und dabei über die Hüfte des anderen Schwimmers auf dessen andere Seite rollen. Fertig. Und ich bin mir sicher, dass der das kaum mitbekommt - wenn man es richtig macht. ; )

Hilfreiche Tipps und Übungen gabs außerdem zum Thema "Sighting", also zum möglichst umwegefreien und damit Zeit sparenden Schwimmen bei Wind und Wellen, mangelnden Orientierungsbojen oder generell schlechten Sichtverhältnissen.

Und ich habe einmal mehr sehr sympathische Leute getroffen. Schade nur, dass Gozo für mich wohl erst wieder infrage kommen wird, wenn weniger Quallen unterwegs sind. Aber zum Glück gibt es ja noch quallenfreie Gegenden im Mittelmeer.

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