Donnerstag, 16. August 2012

Starnberger See Schwimmen

Eine gemütliche Anreise, sonniges Wetter, Wassertemperaturen von 21 bis 23 Grad, der Cousin als Mitstreiter und das Patenkind als moralische Unterstützung - das Starnberger See Schwimmen am 11. August 2012 ließ sich für mich noch deutlich entspannter an als im vergangenen Jahr.

Nach einer ruhigen Nacht auf dem kleinen Parkplatz der Jugendherberge Possenhofen (zu der ein Zeltplatz mit eigenen sanitären Anlagen gehört, die wir nutzen konnten) machten wir uns um 7 Uhr zu Fuß auf den Weg zum Startplatz am See. Laut Event-Seite des Veranstalters sollten hier ab 7:15 Uhr die Startunterlagen ausgegeben werden. Das passte perfekt, weil es in der Jugendherberge ab 7:30 Uhr Frühstück gab und das Rennen um 8:50 Uhr starten sollte. Wir waren also pünktlich um 7:15 Uhr am Steg 1, leider doch zu früh, wie sich schnell herausstellte. Die Helfer waren davon ausgegangen, dass die Startunterlagen (der Zeitnahme-Chip und Badekappe) erst ab 7.30 Uhr ausgegeben würden... Eigentlich kein Problem, aber wir hätten vor dem Schwimmen halt gern noch ausgiebig und vor allem rechtzeitg gefrühstückt.

Kurz vor dem Start: Die Neodichte ist enorm...
Es wurde also ein sehr schnelles und nicht ganz so ausgiebiges Frühstück, danach machten der Cousin und ich uns erneut auf den Weg zum See. Das Patenkind hockte derweil überglücklich mit seinen DVDs und dem tragbaren Player auf der oberen Etage des California. ; )

Herrliches Wetter. Nur leider versteckte sich das Alpenpanorama irgendwo im Frühnebel.
Obwohl ich mich - im Gegensatz zum Vorjahr und zu den allermeisten Teilnehmern - gegen jede Art von Neopren entschieden hatte, hielt ich eine etwas bessere Zeit als im Jahr für machbar. Klappte dann aber nicht, ich war sogar etwa anderthalb Minuten langsamer unterwegs. Und das, obwohl ich mich diesmal gefühlt weniger lange auf dem Steg in Leoni aufhielt um auf eine Lücke im Gegenverkehr zu warten, die ein kollisionfreies Zurückschwimmen ermöglichen würde.

Nach 2km gings in Leoni zur Zwischenzeitnahme auf den Steg und dann - mit Gegenverkehr - zurück nach Possenhofen.
Das Wasser war auch etwas kabbeliger als gedacht und niemand in der Nähe, an den ich mich hätte ranhängen können. Außerdem habe ich auf dem Rückweg die Ideallinie vermutlich um ein paar Meter verpasst. Schwer zu sagen, da es keinerlei Bojen oder sonstige Hilfsmittel gab, die den Weg zwischen Start, Zwischenziel in Leoni (nach 2 Kilometern) und Ziel wiesen. Spaß gemacht hat es trotzdem wieder, einmal bzw zweimal quer durch den See zu schwimmen.

Gut gelaunt nach 4 Kilometern ohne Neoprenanzug.
Mitschwimmer berichteten später noch, dass ihre wasserdichten GPS-Uhren Strecken zwischen 4,2 und 4,25 Kilometer auswiesen.Kann also sein, dass die Strecke etwas länger als die ausgewiesenen 4 km ist, kann aber auch sein, dass die anderen die Ideallinie auch nicht getroffen hatten. Ist letztlich auch egal, zumal alle anderen im Neo schwammen (und die meisten damit doch schneller ind als ohne) und für mich trotzdem noch eine Platzierung im Mittelfeld der 67 teilnehmenden Frauen raussprang. ; )

Gegen 12 Uhr gabs eine kurze Siegerehrung auf dem Steg und danach ein Foto mit allen noch answesenden Teilnehmern. Jeder Finisher hatte zuvor außerdem ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Starnberger See Schwimmen" bekommen.

Insgesamt erneut eine nette Veranstaltung, Gerne wieder - wenn ich eh in der Nähe bin oder das Event mit einem Besuch bei Cousin und Patenkind oder bei Freunden in München verbinden kann.

Bis zum nächsten Mal!

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