Montag, 30. Juli 2012

Das 9. Inselschwimmen

Auch beim 9. Inselschwimmen von Neuendorf (Hiddensee) nach Schaprode (Rügen) spielte das Wetter mit - wie schon so oft in diesem Sommer, der häufig keiner ist. Dabei hatte es tagelang so ausgesehen, als könnten uns Gewitter einen Strich durch die Rechnung machen. 
Blick über den Schaproder Bodden nach Hiddensee.
Die Anreise gestaltete sich für einen Freitagnachmittag herrlich entspannt, die Straßen waren bis kurz vor Rügen relativ leer. Und für meinen California gabs dann ein schönes Eckchen auf dem Campingplatz  in Schaprode - inklusive Frühkonzert aus der Hecke gleich nebenan. Eine Horde junger Mehlschwalben balancierte am frühen Morgen eher quietschend als zwitschernd auf den Ästen herum...
Der kleine Dicke und die großen Dicken.
Wie schon vor zwei Jahren war Triathletin Ines mit von der Partie. Sie freute sich wie ein Schneekönig über angenehme Wassertemperaturen um 22 bis 23 Grad, schwamm diesmal acht Minuten schneller als ich und wurde 10te von insgesamt 37 Frauen. Ich lag mit Platz 18 im Mittelfeld und war zufrieden damit. 
Vorbereitungen...
Vor zwei Jahren erreichten die Wassertemperaturen gefühlt gerade mal 16 Grad (im Hafenbecken von Neuendorf) beziehungsweise 18 bis 20 Grad (offiziell wurden sie mit bis zu 22 Grad angegeben, aber die müssen am flachen Strand gemessen worden sein...). Auf diese Distanz eine echte Herausforderung für Menschen wie Ines. Sie hat einen Körperfettanteil von deutlich unter 15 Prozent, friert in kälterem Wasser also schnell. Aber wer beim Inselschwimmen gewertet werden will, muss hier auf den Neopreananzug verzichten...
Drei Schwimmer und eine Triathletin... :D
Um 13 Uhr gings mit Wassertaxis nach Neuendorf, gestartet wurde um 14 Uhr. Diesmal waren 96 Schwimmerinnen und Schwimmer dabei, zwei gaben auf, alle anderen 94 kamen trotz des kräftigen Seitenwinds und zeitweise recht hoher Wellen schwimmend beziehungsweise laufend ins Ziel - das Wasser wird ca 250 Meter vor dem Ziel sehr flach.... Zum Glück wurde der Wind erst nach Ende des Rennens endgültig so stark, dass an Schwimmen nicht mehr zu denken gewesen wär. Quallen gabs diesmal auch reichlich, aber nur die harmlosen Varianten. Jedenfalls hat niemand etwas von Feuerquallen erzählt...

Die Siegerehrung, für die die Bühne des Hafenfestes in Schaprode genutzt wurde, fand pünktlich um 16:30h statt, jedem Finisher wurde eine Urkunde überreicht. Insgesamt wars wieder eine gut organisierte und unaufgeregte Veranstaltung in familiärer Atmosphäre mit vielen "alten" Bekannten.
Ein paar Stunden vor dem Start...
... und direkt nach dem Event.
Das Rundum-sorglos-Paket für die Schwimmer.
In Schaprode.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen