Das 10. Inselschwimmen von Neuendorf (Hiddensee) nach Schaprode (Rügen) würde nach meiner Teilnahme in 2010 und 2012 also mein drittes Inselschwimmen sein. Trainingspartnerin Ines war auch wieder dabei. Anreise, Ablauf und Teilnehmerfeld glichen denen der Vorjahre. Wir kamen Freitagabend auf Rügen an, stellten uns mit meinem Camper auf den Bolzplatz des nahegelegenen Campingplatzes und trafen prompt ein paar uns schon bekannte Schwimmer.
Das Wetter war hochsommerlich gut, die Startunterlagenausgabe unproblematisch, das Wasser warm und außerdem ziemlich ruhig und die Überfahrt nach Hiddensee sowie der Start fanden pünktlich statt. Ich hatte mir vorgenommen zügig zu schwimmen, eine bestimmte Zeit peilte ich aber nicht an. Die Strecke war wieder durch viele gut sichtbare Bojen markiert und außerdem hatte ich die ganze Zeit zwei bis drei Schwimmer in meiner Nähe, von denen einer abwechselnd Brust und Kraul schwamm und sich bald vor mich setzte. Da er durchs Brustschwimmen einen guten Überblick über die Strecke hatte, schwamm ich einfach etwas versetzt hinter ihm her und sparte mir das anstrengende Sichten. In der Mitte der Strecke wurde das Wasser kabbelig, ansonsten war es eher glatt. Quallen gabs auch reichlich, insbesondere gegen Ende der Strecke. Aber es waren anscheinend keine Feuerquallen dabei, jedenfalls tat nix weh.
Die letzten etwa 200 Meter mussten wieder gegangen bzw gelaufen werden, zum Schimmen war das Wasser da einfach zu flach. Einer der drei Männer direkt vor mir sprintete noch schnell an den anderen beiden vorbei und machte aus dem Event ein Swim and Run. Wers braucht... Als ich ins Ziel kam, zeigte die dort positionierte Uhr 1.37h und irgendjemand rief mir zu, dass ich die achte Frau (von 25) im Ziel sei. Gar nicht mal so schlecht für lediglich zügiges Schwimmen. Ines hatte es da schon eiliger: Sie war sieben Minuten vor mir fertig und belegte den sechsten Platz.
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