Sonntag, 12. September 2010

Pelagia Noctiluca

Seit heute weiß ich aus eigener Erfahrung, wie sich eine Kollision mit der Leuchtqualle (Pelagia Noctiluca), auch Feuerqualle genannt, anfühlt: Nämlich wie eine Berührung mit besonders vielen oder besonders aggressiven Brennesseln, aber deutlich weniger schlimm, als ich nach der denkwürdigen Begegnung von Hannah und Anna mit solchen Quallen während unseres Sardinien Trips befürchtet hatte. Allerdings waren die beiden ja jeweils mitten im Gesicht getroffen worden - und ich nur an der Schulter.

Fühlt sich an wie eine Begegnung mit besonders fiesen Brennesseln.

Dabei hatte unser erster Schwimmtag heute früh gut begonnen - und vor allem ohne Quallen: Wir mussten zwei kleinere Runden durch die vor dem Hotel gelegene Bucht schwimmen (um darauf hin von den Guides in Gruppen eingeteilt werden zu können), wurden dann einzeln beim Schwimmen gefilmt (um spätere Tipps der Guides besser umsetzen zu können) und haben dann gleich einige Technikübungen dran gehängt.

Beim anschließenden Mittagessen direkt am Wasser sahen wir dann schon, dass mit der eigentlich nicht sehr ausgeprägten Flut etliche Quallen in die Bucht gedrückt wurden.

Einige Exemplare der Leucht- und Feuerqualle "Pelagia Noctiluca" heute Mittag im sonst deutlich klareren Wasser der Xlendi Bay.

Nachdem wir uns nach dem Essen beim Videogucken die ersten Tipps unserer Guides abgeholt hatten, wollten wir trotz noch vereinzelt sichtbarer Quallen zwei große Runden durch die Bucht schwimmen. Wir mussten dieses Vorhaben nach ca. 20 Minuten aber abbrechen, es waren einfach zu viele Quallen unterwegs.

Blick von der Sonnenterrasse unseres Hotels über die Bucht vor Xlendi.

Wir hoffen jetzt für morgen auf quallenfreie Zonen irgendwo vor Gozo und vertreiben uns die Zeit bis zum gemeinsam Abendessen auf der Sonnenterrasse des Hotels. Es gibt nun wirklich Schlimmeres. : )

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