Und etwas schneller zu schwimmen kann ja nicht schaden, dachte ich mir so vor dem Start. Von den ca 167 Schwimmerinnen und Schwimmern, die die 4 Kilometer lange Strecke absolvieren wollten, trugen nur etwa 20 einen kurzen oder gar keinen Neoprenanzug. Alle anderen hatten sich für Anzüge mit langen Armen und Beinen entschieden.
Von Steg 1 bzw 2 am Ufer von Possenhofen gings 2 Kilometer zum gegenüberliegenden Seehotel Leoni und - nach einem kurzen Landgang, der zum Zwischenzeit nehmen diente - auch wieder zurück. Weil es keine Orientierung gebenden Bojen oder Leinen gab, schwammen einige der Schwimmer sehr nah an dem Steg vorbei, von dem aus der Rückweg angetreten werden musste. Ich musste schätzungsweise 3 Minuten warten, bis ich wieder ins Wasser konnte und schwamm dann ca 5 Minuten lang recht langsam, weil mir noch einige Schwimmer entgegenkamen bzw meine "Bahn" kreuzten. Das, der fehlende Neo und auf beiden Teilstrecken recht heftiger Seitenwind und dadurch notwendiges Gegensteuern dürften dann zu der auch für mich nicht sonderlich schnellen Zeit von 1:24:28 beigetragen haben. Trotzdem: Freiwasserschwimmen vom Feinsten.



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