Mit Freshwaterswimmer und Loneswimmer informieren heute gleich zwei meiner Lieblingsblogger über wichtige Änderungen für Marathonschwimmer in Sachen Doping. Ziel dieser durchaus weitreichenden Maßnahmen ist es demnach, den Marathonschwimmsport künftig noch sauberer zu machen.
Was das bedeutet? Konnten bislang alle Ärmel- und sonstigen Kanalschwimmer (Catalina, Cook Strait, usw) unbehelligt von Dopingtests trainieren und den Kanal durchschwimmen, müssen sie nun jederzeit mit einer Überprüfung rechnen. Heißt unter anderem, dass ein Ärmelkanalschwimmer unmittelbar nach Erreichen der französischen Küste "erschöpft, mit von der Badebekleidung abgeschürfter Haut und womöglich Feuerquallenstichen" unter Aufsicht das nächstgelegene (Dixie-)Klo aufsuchen und eine Urinprobe abliefern muss. Heißt natürlich auch, dass sich jeder Schwimmer sehr genau darüber informieren muss, welche unter Marathonschwimmern bislang weit verbreiteten Substanzen (zB Kaffee) völlig verboten bzw nur in bestimmten Mengen erlaubt sind.
Ich wage zu behaupten, dass diese Regelungen unter Marathonschwimmern für reichlich Diskussionen sorgen werden. Gleichzeitig hoffe ich, dass wir alle spätestens heute in einem Jahr darüber lachen können.
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